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Ratgeber Versicherungen - Vergleiche und Tipps zur Versicherung
Wer braucht welche Versicherung?
Kfz-Besitzer

Allein schon wegen der hohen Benzinpreise ist Autofahren teurer, denn je.
Grund genug also, den Sparstift dort anzusetzen, wo es noch möglich ist.

Welche Versicherungen für Kfz-Halter und Nutzer wirklich nötig sind und auf
welche man getrost verzichten kann, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

So sind die einzelnen Bewertungen zu verstehen:

notwendige Absicherung   empfohlene Absicherung   weniger wichtige Absicherung   unnötige Absicherung

notwendig KFZ-Haftpflicht

Es muss wohl nicht erklärt werden, dass es sich hier um eine Pflichtversicherung handelt. Wer sein Auto oder Motorrad zulassen möchte, muss also zwingend eine Deckungskarte / bzw. elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) bei der Kfz-Zulassungsstelle vorlegen. Bis zum 31.12.2002 wurde es "Doppelkarte" genannt, weil die Zulassungsstelle die exakte Durchschrift an den Kfz-Versicherer weitergeleitet hat.

Die Beitragsunterschiede zwischen den Kfz-Versicherern sind immens. Aber auch zwischen den Deckungssummen und Versicherungsbedingungen ist zu unterscheiden.

Wir empfehlen Ihnen die AXA oder HUK24, besonders aber die Hannoversche Direkt.

Hier finden Sie einen Tarifrechner von der Hannoversche Direkt.

Tipp für Fahranfänger:

Falls möglich, sollten Sie Ihr erstes eigenes Auto nicht auf den eigenen Namen anmelden.
In der Kfz-Haftpflicht werden die Beiträge nämlich nach der sog. Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) berechnet. Weil Fahranfänger mit der teuersten SF-Klasse (0) beginnen und somit einen Beitragssatz von 140% oder mehr hätten, wäre die Prämie enorm hoch.

Lassen Sie das Fahrzeug anfangs über ältere Personen (z.B. die Eltern) laufen, denn bei allen Kfz-Versicherungen gibt es die Möglichkeit der "Zweitwagenregelung". Mit dieser Regelung ist es allen Fahrzeugbesitzern erlaubt, zusätzlich ein zweites (also Ihres!) zu versichern.

Als Fahranfänger haben Sie damit die Möglichkeit, über Mutter/Vater oder andere Personen die Zweitwagenregelung bzw. den Zweitwagenrabatt zu nutzen. Damit rutschen Sie in der SF-Klasse sofort niedriger. Die SF-Klasse beträgt dann anstatt "0" nur noch "1/2" - und der Beitragssatz läge (je nach Versicherer) zwischen 120 und 130 Prozent.

Fazit: wenn Sie Ihr Auto anfangs als Zweitwagen z.B. über Ihre Eltern anmelden, lässt sich eine Menge Geld sparen. Nach ein paar Jahren können Sie sich sich die SF-Klasse / bzw. den SF-Rabatt dann auf Ihren eigenen Namen umschreiben lassen.

empfehlenswert Kfz-Kasko (Teilkasko / Vollkasko)

Eine Kaskoversicherung kann manchmal sinnvoll sein, oft aber auch nicht.

Man unterscheidet hier zwischen der Vollkasko- und der Teilkasko-Versicherung.

Die Teilkasko zahlt bei Glasbruch, bei Diebstahl- und Vandalismus-Schäden oder falls Ihr Fahrzeug einen Brandschaden hatte.

Die Vollkasko zahlt zusätzlich auch bei Sachschäden am Fahrzeug, die durch eigenes Verschulden zustande kamen. Bei Neufahrzeugen ist zumindest während der ersten 2-5 Jahre (je nach späterem Wertverlust) eine Vollkasko sinnvoll. Wenn Sie Ihr Fahrzeug geleast haben, wird diese vom Leasinggeber sogar oft zwingend verlangt. Bei Kreditfinanzierten Mobilien verlangt der Geldgeber manchmal ebenfalls den Nachweis einer Vollkasko.

Mit steigendem Fahrzeugalter aber würde ein Unfallschaden oder Diebstahl nicht mehr so ganz ins Gewicht fallen, so dass die Notwendigkeit einer Kaskoversicherung mit den Jahren auch immer geringer wird.

Der Beitrag für die Teil- oder Vollkasko muss also in einem gesunden Verhältnis zum Wert des Fahrzeugs stehen. Es lohnt sich deshalb nicht, für wertlose Fahrzeuge Beiträge zur Kasko zu zahlen, weil Totalschäden immer nur in Höhe des Zeitwerts beglichen werden.

weniger wichtig Kfz-Schutzbrief

Nur, wenn Sie sich des öfteren weit entfernt vom Wohnort bewegen (besonders im Ausland), kann sich ein Schutzbrief unter Umständen auszahlen. Im Falle einer Panne oder eines Unfalls erhalten Sie bei den meisten Anbietern eine schnelle und unbürokratische Hilfe.

unnötig Insassen-Unfallversicherung

Eine der unsinnigsten Versicherungen überhaupt !

Denn Ihre Mitfahrer sind im Falle eines Unfalls entweder über die eigene - oder über die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung in ausreichender Höhe (folglich in Millionenhöhe) abgesichert. Eine zusätzliche Leistung von z.B. 20.000 Euro aus der Insassen-Unfallversicherung wäre dann also nur der „Tropfen auf dem heißen Stein”.

Warum die Insassen-Unfallversicherung trotzdem gern von den Versicherungen und deren Vertretern angepriesen wird, lässt sich leicht nachvollziehen:  die Schadenquote beträgt bei den meisten Anbietern unter zwölf Prozent, gemessen an den Beitragseinnahmen. Also ein lukratives Geschäft für die Versicherungen.

unnötig Reifen-Versicherung

Auch wenn kaum einer sie kennt: die Versicherung für den Reifen gibt es tatsächlich.

Wer sich einen neuen Reifen einmal bei der Firma A.T.U. hat aufziehen lassen, kennt die Reifenversicherung bestimmt. Deren Monteure sind offensichtlich nicht nur handwerklich gut geschult, sondern auch verkäuferisch. Denn neben den "Vorteilen" von Stickstoff (anstatt Luft zur Befüllung) wird bei dieser Werkstattkette immer eine Reifenversicherung angeboten, die einmalig zwischen 2,49 und 3,99 Euro pro Rad kostet und 24 Monate lang Gültigkeit hat.

Im "Fall der Fälle" erstattet die Reifenversicherung die Kosten für den neuen Pneu, falls sich der alte durch einen Gegenstand den gefürchteten "Platten" holte, einen Bordsteinschaden erlitt, oder von anderen böswillig zerstochen wurde.

Allerdings greift bei der Reifenversicherung aber immer nur der Zeitwert. Das heißt: Je mehr vom Profil des Pneus abgefahren wurde, umso geringer ist die Leistung im Schadenfall.

Laut Statistik hat ein Autofahrer alle 150.000 km einen Reifenschaden. Klingt ganz nach einem guten Geschäft ... für den Versicherer.

Hinweis:
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