SiteMap | Suchen | Kontakt | Callback | AGB | Über uns
AutoversicherungenStartseite Versicherungsvergleich
Versicherungsvergleich Home 
Autoversicherung: Vergleich und Tipps

Autoversicherungen

Kleines ABC zur Autoversicherung

Sich durch die Bedingungen und Vokabeln der Kfz-Versicherungen zu kämpfen, ist nicht einfach, denn es gibt eine schier unzählige Anzahl von Tarifen und Klauseln. Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Überblick über das Versicherungs-ABC der Autoversicherer geben.
  • Ablehnungsfrist :
Bestimmt den Zeitraum, in dem ein Versicherungsunternehmen einen gestellten Antrag unter Umständen ablehnen darf. Die Ablehungsfrist ergibt sich aus dem so genannten Pflichtversicherungsgesetz, in dem auch die Regeln zur Kfz-Haftpflichtversicherung eingehend bestimmt sind.
Im Regelfall haben die Autoversicherungen eine Frist von maximal 14 Tagen, um über die Annahme oder Ablehnung eines Antragstellers zu entscheiden. Dieser Zeitraum verlängert sich auf 4 Wochen, wenn eine Kfz-Haftpflicht beantragt wird, die über die vorgeschriebene hinausgeht - oder wenn gleichzeitig weitere Einschlüsse beantragt wurden (z.B. eine ).
Sofern eine Versicherungsgesellschaft den Antrag innerhalb dieser Fristen weder ablehnt, noch ein anderes Angebot unterbreitet, so gilt der Antrag als angenommen.
  • Ablehnung / Gründe für eine Ablehnung :
Wieso eigentlich kann eine Autoversicherung einen Antrag ablehnen, zumal es sich doch um eine gesetzlich verordnete Pflichtversicherung handelt? Nun, diesen Sachverhalt regelt das sog. „Pflichtversicherungsgesetz” in Paragraph 5, Absatz 4. Demnach kann der Beitritt zur Kfz-Haftpflichtversicherung abgelehnt werden, wenn der Antragsteller sich den Zugang unter falschen Angaben erschleicht und somit die verletzt.
Aber auch andere Gründe können zu einer Ablehnung führen. Zum Beispiel dann, wenn eine Kfz-Versicherung beantragt wird, die regional an den Wohnort gebunden ist - oder wenn der betreffende Tarif nur bestimmte Berufe oder Personengruppen aufnimmt.
  • AKB :
Die AKB (Allgemeine Kraftfahrtversicherungs-Bedingungen) bestimmen die vertraglichen Obliegenheiten zwischen der KFZ-Versicherung und dem Versicherungskunden. Die AKB werden durch die besonderen Versicherungsbedingungen und Tarifbestimmungen ergänzt.
Neben den allgemeinen gibt es zu vielen Tarifen zusätzlich noch besondere Bedingungen, welche z.B. diverse Leistungseinschlüsse und Erweiterungen, aber auch mögliche Einschränkungen definieren.
  • Bagatellschaden :
Kommt es zu einem Unfall, verlangen die Versicherer fast immer die Hinzuziehung eines Gutachters, welcher die Höhe des Unfallschadens festlegen soll. Kleinere Schäden von bis zu ca. 700 € gelten jedoch als Bagatellschäden, sodass hier kein Gutachter hinzugezogen werden muss.
  • Billigungsklausel :
Wenn die Versicherungspolice vom Versicherungsantrag abweicht, beispielsweise bei der Schadenfreiheitsklasse oder bei der Versicherungsprämie, kann der Versicherungskunde innerhalb eines Monats widersprechen. Wenn der Versicherungsnehmer nicht widerruft, dann gilt der Versicherungsvertrag als angenommen.
  • Deckungskarte / Doppelkarte :
Zur Anmeldung eines Kfz musste bis März 2008 die Deckungskarte (vorher: Doppelkarte) bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Sie diente seinerzeit als Nachweis dafür, dass eine Kfz-Haftpflichtversicherung besteht. Mittlerweile funktioniert dies nur noch über eine sog. „elektronische Versicherungsbestätigungsnummer” (nach untensiehe unten).
  • Direkt-Regulierung :
Mit einer Direktregulierung erhalten Sie von der eigenen Kfz-Haftpflicht vorübergehend die eigenen Schadenkosten erstattet, auch wenn Sie gar nicht Schuld waren an dem Unfall. Ihre Versicherung geht für Sie also in Vorkasse und holt sich die Summe später vom Kfz-Haftpflichtversicherer des Unfallverursachers zurück. Insbesondere bei Unfällen im Ausland ist eine Direktregulierung von Vorteil, denn es kann ziemlich lange dauern, bis ausländische Versicherungen für entstandene Schäden aufkommen.
Ein weiterer Vorteil der Direktregulierungs-Tarife ist, dass sie oft sogar günstiger sind als andere Angebote. Der Nachteil aber ist, dass diese Tarife häufig mit Einschränkungen verbunden sind wie z.B. keine freie Wahl der Werkstatt oder, falls Sie einen eigenen Rechtsanwalt wegen des Unfalls konsultieren möchten, dies nicht möglich ist. In diesen Fällen möchte sich die Versicherung um alle Belange kümmern, die im Zusammenhang mit der Schadensregulierung stehen. Sie selbst haben dann kaum ein Mitwirkungsrecht.
  • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) :
Das Zulassungsverfahren funktioniert seit dem 1. März 2008 elektronisch - und ist somit einfacher geworden. Als Nachweis dafür, dass eine Kfz-Haftpflichtversicherung besteht, müssen Sie bei der Zulassungsstelle nur die elektronische Versicherungsbestätigungs-nummer (eVB-Nummer) vorlegen. Auf unserem bekommen Sie diese Nummer direkt bei der Online-Beantragung.
  • Erstprämie in Verzug :
Nach Abschluss einer Autoversicherung bekommt der Versicherte eine Police mit einer Beitragsrechnung, die sofort (bzw. spätestens bei Versicherungsbeginn) bezahlt werden muss. Falls die erste Versicherungsprämie im Schadenfall noch nicht bezahlt war, dann muss der Autoversicherer nicht regulieren. Um das zu vermeiden, sollten Sie besser eine Abbuchungserlaubnis vom Bankkonto geben oder einen Dauerauftrag einrichten.
  • Fahrzeug- und Zubehörteile (Teil- und Vollkasko) :
Wenn Sie eine Kasko-Versicherung abgeschlossen haben, sind viele Fahrzeug- und Zubehörteile automatisch mitversichert - vor allem solche, die serienmäßig im Fahrzeug verbaut sind. Je nach KFZ-Versicherung jedoch ist Sonderzubehör, zum Beispiel eine Extra-Soundanlage, nur bis zu einer bestimmten Höhe (z.B. 2000 €) mit abgesichert.
Doch nicht nur die Summe, sondern auch auch die Liste der versicherten Teile kann je nach Kfz-Tarif unterschiedlich sein. Wer teures Sonderzubehör im oder am Fahrzeug hat, sollte dies im Antrag mit angeben - oder es der Versicherung später nachmelden, sofern diese Extras mitversichert sein sollen.
  • Geltungsbereich :
Die Auto-Versicherung ist gültig innerhalb von Europa. Je nach Kfz-Versicherer sind Fahrten in spezielle Länder jedoch nicht im Versicherungsschutz eingeschlossen. Schauen Sie im Zweifel in die allgemeinen und besonderen Versicherungsbedingungen Ihres Versicherers - oder fragen dort telefonisch nach. Als dewion-Nutzer erhalten Sie natürlich direkt bei uns Rat und Hilfe in allen Fragen.
  • Halter / Fahrzeughalter :
Bezeichnet diejenige Person, auf die das Fahrzeug zugelassen wurde. Der Halter des Fahrzeugs muss nicht zwingend identisch sein mit dem Versicherungsnehmer (also dem Inhaber der Kfz-Police). Halter und Versicherungskunde dürfen also voneinender abweichen.
  • Halterschaft / abweichender Halter :
Der Halter des Fahrzeugs muss nicht zwangsläufig derjenige sein, auf dessen Namen das Fahrzeug zugelassen ist. Es ist auch eine sog. „Abweichende Halterschaft” möglich. Eine abweichende Halterschaft liegt also vor, wenn Versicherungsnehmer und Fahrzeughalter nicht dieselbe Person sind.
  • Hersteller- und Typschlüssel-Nummer :
Für alle Fahrzeuge wird ein Herstellerschlüssel (HSN) und ein Typschlüssel (TSN) erstellt. Anhand dieser Schlüsselnummern werden Autos und Motorräder unterschiedlich hoch in der Versicherungsprämie eingestuft.
  • Kfz-Haftpflicht :
Jeder Autobesitzer bzw. Fahrzeughalter ist per Gesetz zwingend verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen, um Schadensersatzansprüche für einen eventuellen Unfallgegner sicher zu stellen. Ein Verstoß dagegen wird grundsätzlich strafrechtlich verfolgt. Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung !
  • Kündigung :
Es bestehen zwei Möglichkeiten, eine Autoversicherung zu kündigen.
  • Die Möglichkeit der ordentlichen Kündigung besteht meistens zum 1. Januar zum Versicherungsablauf mit einmonatiger Kündigungsfrist. Das Kündigungsschreiben muss also spätetestens am 30. November bei der Versicherung vorliegen (per Fax wäre ausreichend).
  • Eine außerordentliche Kündigung der KFZ- Versicherung ist möglich innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe einer Prämienerhöhung oder innerhalb eines
    Monats nach Abwicklung eines Schadens. Bei letzterem sprechen die Versicherer vom sog. „Versicherungsfall”.
  • Leasing :
Wer ein Fahrzeug least, wird vom Leasing-Geber fast immer dazu verpflichtet, eine KFZ-Vollkaskoversicherung abzuschliessen. Hiermit wollen die Leasingfirmen sich absichern, dass im Falle eines von Ihnen verursachten Totalschadens kein eigenes Ausfallrisiko besteht. Indirekt erhöht das die Kosten eines Leasingvertrages unter Umständen erheblich - vor allem dann, wenn in der Kfz-Vollkasko bisher eine niedrige Schadenfreiheitsklasse besteht.
  • Mallorca-Police :
Die sog. ”Mallorca-Police” ist eine Art Mietwagenversicherung und greift deshalb nur als Zusatz-Police, falls Sie sich im Ausland (innerhalb Europas !) ein Fahrzeug anmieten.
Der Name ist irreführend, weil sich dieser Zusatz keinesfalls nur auf Mallorca oder Spanien bezieht. Doch weil die Deutschen häufig und gern nach Mallorca reisen und sich auf der Insel oft einen Leihwagen mieten, ist irgendwann der Name ”Mallorca-Police” entstanden.
Der Sinn und Zweck einer ”Mallorca-Police” ist folgender: wenn Sie sich im Ausland einen Leihwagen nehmen, sind Sie den dortigen Gesetzen unterworfen. Bei einem Unfall mit Voll- oder Teilschuld kann es aber passieren, dass nur die Mindestversicherungssumme zum Tragen kommt. Kommt es im Schadenfall zu höheren Kosten, sind diese von Ihnen (auch als ausländischer Unfallverursacher) aus der eigenen Tasche zu zahlen.
Unfälle im Ausland, bei denen der Unfallgegner in einem anderen Mitgliedstaat der EU versichert ist, passieren laut Spiege-Online etwa 500tausend mal im Jahr. Zwar ist der Besitz einer Kfz-Haftpflicht auch in anderen EU-Staaten per Gesetz vorgeschrieben, doch die Versicherungssummen liegen oft deutlich unter dem deutschen Niveau. In der Türkei beträgt die Versicherungssumme für Personenschäden beispielsweise nur € 350.000, während in der BRD dafür mindestens € 7,5 Millionen vorgeschrieben sind.
  • Rabattretter :
Für jedes Jahr ohne Unfall wird ein Versicherter in eine höhere Schadenfreiheitsklasse (SFK) eingestuft, die einen kontinuierlich niedrigeren Beitrag ausweist. Im Schadenfall dagegen wird der Versicherungsnehmer um eine oder sogar mehrere SFK zurückgestuft und der Versicherungsbeitrag erhöht sich. Der Rabattretter (eine besondere Klausel im Vertrag, die meist extra abgeschlossen werden muss) erlaubt einen Unfallschaden ohne Zurückstufung und dadurch keine Beitragserhöhung.
  • Schadenfreiheitsklassen :
Die Schadenfreiheitsklasse errechnet sich nach Anzahl der schadenfreien Jahre. Bei den meisten Autoversicherern gibt es für Personenkraftwagen 25 Schadenfreiheitsklassen. Die Schadenfreiheitsklasse kann man entweder in der letzten Beitragsrechnung sehen oder in der Police. Die Staffelungen der Schadenfreiheitsklassen und die entsprechenden Beitragssätze können sich von Versicherer zu Versicherer unterscheiden.
  • Versicherungsnehmer :
Darunter ist diejenige Person zu verstehen, welche die Kfz-Versicherung beantragt hat und im Antrag eine Unterschrift dafür leistete. Versicherungsnehmer und Fahrzeughalter dürfen verschiedene Personen sein (siehe oben unter nach obenFahrzeughalter).
  • Werkstattbindung :
Bei nicht wenigen Kfz-Tarifen ist eine sog. Werkstattbindung" in den Klauseln enthalten. Das macht die Prämie zwar günstiger, dafür aber müssen Sie die Reparatur in einer von der Versicherung bestimmten Werkstatt durchführen lassen. Wer selbst entscheiden möchte, wo das Auto repariert wird, sollte unbedingt auf den Wegfall dieser Klausel achten. Dies vor allem dann, wenn ein Internet-Vergleichsrechner benutzt wird, denn die Rechner haben für den Kaskoschutz als Voreinstellung durchweg "Werkstattbindung" angehakt.
  • Wiederbeschaffungswert :
Als Wiederbeschaffungswert wird die Höhe des Kaufpreises bezeichnet, mit dem man ein Unfallfahrzeug oder ein beschädigtes Fahrzeugteil gegen ein unbeschädigtes oder gleichwertiges Fahrzeug ersetzen kann. Schäden bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes werden von der Kaskoversicherung reguliert.
  • Zahlungsweise :
In der Autoversicherung kann der Versicherungsnehmer bei fast allen Autoversicherern entweder jährlich, halb-, vierteljährlich oder monatlich bezahlen. Bei halb-, vierteljährlicher oder monatlicher Teilzahlung werden von den Autoversicherungen verschiedene prozentuale Zuschläge erhoben.
> Home
> Online-Rechner
> Wissenswertes
> FAQ-Oft gestellte Fragen
Noch Fragen?
 
Die beantworten wir gern.

Vereinbaren Sie dazu einen kostenlosen Rückruf oder schreiben Sie uns einfach.
 
nach oben
Stand der Datei: 30.10.2011| Copyright 1999 - 2018 dewion.de