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Änderungen in der Lebensversicherung, Steuer, Besteuerung, Absetzbarkeit
Das neue Alterseinkünftegesetz trifft besonders diejenigen Sparer sehr hart, die später irgendwann eine Lebensversicherung abschließen möchten.
Denn bei keiner anderen Sparform waren die steuerlichen Auswirkungen so einschneidend wie bei Lebensversicherungen. Sehen Sie hier die Änderungen, die seitdem greifen...

Neue Regeln seit 2005:


Alte Regeln bis 2004:

Besteuerung der Auszahlung:

Erträge (Zinsen und Überschussanteile) müssen zur Hälfte versteuert werden.

Beispiel:
Gesamtauszahlung: 200.000 Euro
Eingezahlte Beiträge: 100.000 Euro
Summe der Erträge also: 100.000 Euro
davon sind 50% zu versteuern, also: 50.000 Euro.
Bei einem Steuersatz von 30% müssen demnach 15.000 Euro an Steuern abgeführt werden.
Wird das Kapital vor dem 60. Lebensjahr ausbezahlt, müssen 100% der Erträge versteuert werden!
Es ist ohnehin sinnvoll, den Ablauftermin der Lebensversicherung auf einen Zeitpunkt zu legen, in dem bereits überwiegend Rente bezogen wird. Denn in aller Regel ist die Rente niedriger als das Einkommen während des Berufslebens; somit ist auch der Steuersatz geringer; folglich auch das zu versteuernde Guthaben aus der Lebensversicherung.
Besteuerung der Auszahlung:
Alle Kapitalauszahlungen waren steuerfrei, wenn in den Vertrag mindestens 5 Jahre lang regelmäßig Beiträge gezahlt wurden und der Vertrag mindestens eine Laufzeit von 12 Jahren hatte.
Absetzbarkeit der Beiträge:
Beiträge zu Lebensversicherungen sind im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen nicht mehr absetzbar.
Im Gegenzug dafür gibt es eine neue Regelung (siehe Vorsorgeaufwendungen).
Absetzbarkeit der Beiträge:
Beiträge zu Lebensversicherungen waren im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen nach §10 EStG bis zu einem gewissen pauschalen Betrag von der Steuer absetzbar.
Bei den meisten Angestellten war die Absetzbarkeit aber ohnehin nicht mehr möglich, weil die Vorsorgeaufwendungen bereits durch die Beiträge zur Kranken-, Pflege- und gesetzl. Rentenversicherung ausgeschöpft waren.
Vorsorgeaufwendungen:
Wie oben schon beschrieben, können Lebensversicherungen nicht mehr im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen von der Steuer abgesetzt werden. Dies ist nur noch mit privaten Rentenversicherungen möglich.
Zudem wird nunmehr zwischen Beiträgen zur Altersvorsorge und denen für begrenzte Vorsorgeaufwendungen unterschieden.
Der Höchstbetrag zur Altersvorsorge wurde angehoben auf 20.000 Euro. Das ist zwar einiges mehr, als bei der alten Regelung, dafür aber ist der Steuerabzug an strengere Bedingungen geknüpft und wird nur für private Rentenversicherungen gewährt.
Der Höchstbetrag für alle begrenzten Vorsorgeaufwendungen wurde zunächst gekürzt auf 1.500 Euro für Angestellte und Beamte, sowie auf 2.400 Euro pro Jahr für Selbständige und Freiberufler (Verheiratete erhielten jeweils das doppelte).
Als begrenzte Vorsorgeaufwendungen galten bis Dezember 2009 Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder für Haftpflicht- und Unfallversicherungen.
Durch das neue Bürgerentlastungsgesetz traten mit Wirkung zum 01.01.2010 folgende Verbesserungen in Kraft:
Die Beiträge zur gesetzlichen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung können jetzt komplett von der Steuer abgesetzt werden, zählen also nicht mehr zu den begrenzten Vorsorgeaufwendungen.
In der PKV ist der Abzug jedoch begrenzt auf die Höhe des Beitragsanteils, der den Leistungen der GKV entspricht.
Die Höchstbeträge für die begrenzten Vorsorgeaufwendungen wurden nunmehr angehoben auf:
Für ledige:
- 1.900 Euro bei Arbeitnehmern
- 2.800 Euro bei Selbständigen
Für verheiratete:
- 3.800 Euro bei Arbeitnehmern
- 5.600 Euro bei Selbständigen
Vorsorgeaufwendungen:
Bisher konnten die Aufwendungen für Lebensversicherungen innerhalb gewisser Höchstgrenzen zusammen mit anderen privaten oder gesetzlichen Versicherungen (z.B. Renten-, Kranken- und Pflege-, Haftpflicht- oder Unfallversicherungen) als so genannte Vorsorgeaufwendungen von der Steuer abgesetzt werden.
Bei Angestellten waren die möglichen Vorsorgeaufwendungen jedoch in aller Regel bereits durch die gesetzlichen Sozialversicherungen erschöpft. Weitere Versicherungsbeiträge konnten demnach nicht mehr abgesetzt werden. Diese Regelung war also hauptsächlich für Selbständige interessant.

Fazit
Lebensversicherungen haben wegen der späteren Kapitalbesteuerung einen großen Teil ihrer Attraktivität verloren. Sie lohnen sich deshalb, wenn überhaupt, nur noch über über eine Gehaltsumwandlung oder andere Formen einer betrieblichen Altersvorsorge.


 
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