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Darauf gibt es natürlich keine pauschale Antwort.
Denn der Charakter macht den Menschen aus und jeder steckt seine Ziele anders. Es kommt also ganz auf Ihren individuellen Bedarf und Ihre Anlegermentalität an.
dewion hat dazu ein spezielles Online-Tool entwickelt, welches je nach Einkommen, Beruf, Familienstand und Fördergrenzen versucht, die optimale VWL-Sparform heraus zu picken.
Wer sich lieber manuell informieren möchte, hier einige Informationen...
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Für Immobilienbesitzer oder Häuslebauer
ist jeder in die Hypothekentilgung gesteckte Euro meistens besser als jede Sparanlage. Und die VWL können Sie ohne Probleme als Tilgungsinstrument in die Finanzierung einfließen lassen. Möchten Sie dagegen erst in einigen Jahren Eigentum erwerben, könnte sich unter Umständen auch ein Vertrag bei einer guten Bausparkasse lohnen.
Aber Achtung: Bei den einzelnen Bausparkassen gibt es große Unterschiede bei den Zuteilungszeiten. Wenn Sie also die falsche Bausparkasse wählen, müssen Sie unverhältnismäßig lange auf das Darlehen warten.
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Konservative Anleger
Wenn Ihr Einkommen innerhalb der Fördergrenzen für die
VWL-Sparzulage oder für die Wohnungsbauprämie liegen, dann rechnet sich ein Bausparvertrag in aller Regel ganz gut. Achten Sie aber darauf, dass die Bausparsumme nicht zu hoch ist. Sie sollte genau in der Höhe abgeschlossen werden, dass die Zuteilung und somit die Auszahlung nach Ablauf der 7-jährigen Vertragsdauer gewährleistet ist.
Wenn Sie wegen zu hoher Einkünfte keine VWL-Sparzulagen bekommen, sind Sie mit einem Prämiensparen von der Bank oder Sparkasse wohl besser bedient, weil hier die Gebühren geringer sind. Dies gilt aber nur dann, wenn Sie die Laufzeit von 7 Jahren bis zum Ende durchhalten. Denn während der Anparphase werden nur sehr magere Zinsen von
1,0
bis
1,5%
gezahlt. Erst am Ende wird eine einmalige Sonderprämie fällig, welche von der Laufzeit abhängig ist und bei 7 Jahren Vertragsdauer bis zu
10%
betragen kann. Diese Schlussprämie wird aber nicht bezogen auf das gesamte Kontoguthaben gezahlt, sondern nur auf die Beiträge, welche im letzten Jahr der Ansparphase eingezahlt wurden (bei den VWL also vertragsgemäß für das sechste Jahr).
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Vorsorgebewußte
wählen als VWL-Sparform oft eine Kapital-Lebensversicherung. Das ist jedoch der falsche Weg - denn die versicherte Todesfallleistung berechnet sich stets aus dem Beitrag und der Laufzeit. Die Absicherung der Hinterbliebenen würde also (wegen der kurzen Laufzeit von 12 Jahren) nur zwischen 4 -und 7.000 Euro betragen.
Sie können Ihre Vermögenswirksamen Leistungen zwar auch längerfristig über denselben Vertrag laufen lassen (die VWL werden dann alle 7 Jahre verlängert), doch irgendwann in jungen Jahren wollen Sie das Kapital doch bestimmt mal ausgezahlt bekommen, oder?
In jedem Fall sollten Sie besser eine Risikolebensversicherung bei einem Direktversicherer abschliessen. Das ist oft viel günstiger, als man glaubt.
Junge und einkommensschwache Familien sollten dann z.B. statt 35 Euro nur 30 Euro monatlich in die VWL (z.B. in einen Bausparvertrag) sparen. Mit den restlichen 5 Euro können Sie sich dann über eine Risikolebensversicherung ausreichend versichern. Damit haben Sie das 5-fache an Versicherungsschutz und zudem noch eine weit bessere Vermögensbildung als bei VWL-Lebensversicherungen.
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Risikofreudige Sparer
Für diese kommen eigentlich nur gut ausgewählte Aktien-Investmentfonds in Frage.
Ebenfalls möglich wäre ein Wertpapier-Kaufvertrag (Anlage in Wertpapiere von der Aktiengesellschaft, welche Ihr Arbeitgeber ist) oder ein Beteiligungsvertrag an Ihrem Arbeitgeber-Unternehmen (damit werden Sie praktisch Miteigentümer).
Alternativ möglich sind auch Beteiligungsverträge an seit längerer Zeit bestehenden Wohnungsbau-Genossenschaften, genossenschaftlichen Kreditinstituten - oder an einer Genossenschaft oder GmbH, die mit Ihrem Arbeitgeber-Unternehmen verbunden ist oder daran beteiligt ist.
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