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Unfälle sind ein absolut unkalkulierbares Risiko im Leben. Die meisten davon enden zum Glück zwar relativ harmlos - doch manche können unerwartetete Folgen und Kosten nach sich ziehen.
Sollten nach einem Unfall aber bleibende körperliche Schäden zurückbleiben (in dem Fall spricht man von Invalidität), kann es notwendig werden, sich auf eine neue Lebenssituation einzustellen.
Wir betonen ja immer wieder, dass Sie sich nur gegen solche Risiken zu versichern brauchen, die Ihre finanzielle Existenz gefährden könnten oder die nicht kalkulierbar sind.
Das Risiko eines Unfalls aber fällt gleichzeitig in beide Kategorien.
Denn ein Unfall kann immer und überall passieren und die Folgen daraus können finanziell sehr einscheidend sein. So ist es z.B. denkbar, dass Sie Ihren bisherigen Job nicht mehr ausüben können, dass ein Umzug in eine andere Wohnung notwendig wird, oder dass gewisse Umbauten an Ihrem Kfz notwendig werden. All das kann viel Geld kosten.
Die gesetzlichen Sozialversicherungen helfen hier gar nicht oder nur bedingt
Denn die Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für die medizinische Behandlung und zahlen bei einer Arbeitsunfähigkeit ein zusätzliches Krankengeld bis zu einer Dauer von 18 Monaten. Dieses beträgt dann 70% Ihres Bruttogehalts (maximal von
3.750
Euro), höchstens jedoch 90% des Nettogehalts. Selbständige dagegen erhalten das Krankengeld nur dann, wenn es gegen Zahlung eines höheren Beitragssatzes extra vereinbart wurde.
Die Berufsgenossenschaft als gesetzliche Unfallversicherung hingegen zahlt nur bei einem arbeitsbedingten Unfall - also in lediglich 30% aller Fälle. Für Kinder besteht der gesetzliche Unfallschutz übrigens nur in der Schule oder im Kindergarten oder auf dem direkten Weg dahin und zurück, zusätzlich auch bei der Ausübung von Ferienjobs.
Die gesetzliche Rentenversicherung wiederum leistet nur, wenn Sie mindestens 60 Monate lang Beiträge dahin abgeführt haben, davon 36 Monate ununterbrochen. Doch selbst wenn die Beitragszeiten erfüllt wurden, kann sich wohl kaum einer beruhigt zurücklehnen. Denn die Höhe der in Deutschland gezahlten Frührenten beträgt im Durchschnitt gerade mal 27% des vorherigen Bruttoeinkommens.
Der Besitz einer Unfallversicherung ist für jeden zu empfehlen. Zumal dieser Versicherungsschutz bei den preiswerten Anbietern absolut nicht die Welt kostet.
Sie sollten jedoch immer nur den reinen Invaliditätsfall absichern.
Etwaige Zusatzeinschlüsse wie z.B. ein Unfall-Krankenhaustagegeld oder eine Todesfall-Leistung gehören prinzipiell nicht in eine Unfallversicherung und belasten nur den Geldbeutel.
Mehr Infos dazu erhalten Sie im
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