
 
Die gesetzliche Rentenversicherung basiert seit ihrer Einführung im Jahr 1889 auf dem Solidarprinzip des "Generationenvertrages".
 Das heißt: die Jungen von heute zahlen die Renten für die jetzige Alte Generation.
 Zahlt ein Arbeitnehmer am Monatsersten also in seine Rentenversicherung, wird davon unmittelbar die Rente eines Rentners bezahlt. Das Geld wird also nicht angespart, sondern lediglich umverteilt.
Solch ein System funktioniert logischerweise nur, wenn genügend Beitragszahler vorhanden sind. Dies ist aber mehr und mehr nicht mehr der Fall.
In 25 Jahren - so schätzt man - wird ein einziger Berufstätiger für die Versorgung eines Rentners aufkommen müssen.

Denn der starke Geburtenrückgang, längere Ausbildungszeiten, und die hohe Arbeitslosenquote vermindern die Anzahl der aktiven Beitragszahler erheblich.
Und ein für die Menschen ansich erfreulicher Umstand kommt für die Rentenkassen noch erschwerend hinzu: Durch die wachsende Lebensqualität steigt die Lebenserwartung der älteren Generation.
Um immer höhere Beitragssätze für die Beschäftigten zu vermeiden, sieht die Riester Rente eine Senkung der Renten vor. Zudem wird ab 2011 die Berechnungsgrundlage umgestellt, womit die gesetzlichen Renten nochmals sinken werden.
 Sie können sich bei der staatlichen Rente also nicht mehr darauf verlassen, ob Sie eine ausreichende Rente erhalten werden. Denn es hängt in Zukunft ganz davon ab, wieviel Beitragszahler es in x Jahren einmal gibt ... wenn Ihre Altersrente beginnt.
|