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Nachfolgend listen wir Ihnen nur diejenigen Versicherungen auf, die Sie speziell als Mieter einer Wohnung oder eines Hauses brauchen.
So sind die einzelnen Bewertungen zu verstehen:
Von vielen Vermietern wird vor dem Abschluss des Mietvertrages der Nachweis einer Haftpflichtversicherung verlangt - was auch der Sicht eines Vermieters auch durchaus verständlich ist.
Denn sollte es z.B. durch das Verschulden des Mieters mal zu einem Wohnungsbrand kommen, entstehen schnell mal Schäden von hunderttausenden oder Millionen von Euro entstehen. Dafür muss allein der Mieter haften.
Viel öfter aber kommt es vor, dass man einen Wohnungsschlüssel verliert. Ansich ja nichts dramatisches, denn ein Schlüssen lässt sich nachmachen. Pech nur, wenn man in einem Mehrfamilienhaus mit Schließanlage lebt, wo die Schlüssel gleichzeitig für die Haus- und Wohnungstür passen. Sollten Sie solch einen Schlüssel verlieren, können Sie ihn nicht nachmachen lassen. Spätestens beim nächsten Umzug jedoch wird der fehlende Schlüssel auffallen. Der Vermieter wird dann darauf bestehen, die Schließzylinder der Haustür und der Wohnungstüren aller Mieter auszutauschen. Denn schließlich will er sicherstellen, dass der mögliche Finder den Schlüssel nicht zu einem Einbruch benutzt. Rechnungen in dreistelliger Höhe sind dann keine Seltenheit.
Sogar banal wirkende Schäden können am Ende richtig teuer werden.
Beispiel: Sie wären mit dem Schneeräumdienst an der Reihe, haben dies aber vergessen. Anschließend kommt der Postbote, legt einen „Rittberger” hin und bedankt sich mit einem Knochenbruch. Hierfür ist er zwar krankenversichert, doch die Krankenkasse wird Sie dafür Regresspflichtig machen, die Kosten also von Ihnen zurück verlangen.
Auch für viele private Bereiche ist eine Haftpflichtversicherung immer anzuraten.
Denn das man irgendwie und irgendwann mal etwas kaputt macht, kann immer passieren (z.B. wenn Ihnen die Brille des Bekannten irgendwie „im Wege lag”).
Eine
Mit „Hausrat” sind alle Gegenstände gemeint, die Sie bei einem Umzug mitnehmen könnten.
All diese Dinge lassen sich gegen Feuer, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichern. Wahlweise können auch Elementarschäden wie Erdbeben, Erdrutsch oder Überschwemmungen mitversichert werden. Der Schutz für Elementarschaden würde z.B. dann einen Zweck erfüllen, wenn Sie im Erdgeschoss wohnen und sich in der Nähe ein Gewässer befindet.
Eine Absicherung für den Hausrat brauchen Sie aber nur dann, wenn Ihre Möbel und Einrichtungsgegenstände einen Wert haben, den Sie nicht so leicht ersetzen können.
Wenn Sie also nicht nur auf „Jaffa-Kisten” sitzen und Ihr Mobiliar nicht von der Marke „Second-Hand” sind, könnte eine Hausratversicherung durchaus Sinn machen.
Alle wichtigen Infos dazu stehen im Kapitel
Zusätzlich zu einer Hausratversicherung wird oft die Haushalt-Glasversicherung angeboten.
Die Glasversicherung halten wir für nicht notwendig, da solche Schäden eher selten sind und sich meist auch im Rahmen von unter 80 Euro bewegen. Und normalerweise können Sie dies leicht aus eigener Tasche begleichen. Ausgenommen Sie haben ein teures Ceran-Kochfeld, welches auch über die Induktionstechnik verfügt. Weil solche Kochfelder schnell mal 1.500 Euro und mehr kosten, wäre hier der Abschluss einer Glasversicherung überlegenswert. Achten Sie in dem Fall aber darauf, dass Ceran-Kochfelder in dem Tarif auch tatsächlich mitversichert sind. Das ist nämlich nicht immer der Fall.
Wenn Sie Wintergärten oder Gewächshäuser mitgemietet werden, ist eine Glasversicherung sogar immer sinnvoll. Fragen Sie aber vorher Ihren Vermieter, ob das Glas nicht eventuell schon in seiner Gebäudeversicherung abgesichert wurde.
Wenn Sie eine Glasversicherung nur deshalb abschließen wollen, um die Außenfenster Ihrer Wohnung zu versichern, so fragen Sie bitte ebenfalls den Vermieter, ob das Fensterglas vielleicht schon in der Gebäudeversicherung eingeschlossen ist.
Mietverhältnisse enden nicht selten vor Gericht. Zum Glück sind die Streitwerte, aus denen sich die Gerichtskosten und Anwaltsgebühren berechnen, meist nicht sehr hoch.
Wer trotzdem ein ungutes Gefühl hat, kann sich gegen die Anwalts- und Gerichtskosten mit einer privaten
Bei kleineren Streitigkeiten (z.B. wegen der Nebenkostenabrechnung) ist die Mitgliedschaft in einem Mieterverein oft die billigere Alternative. Eine Hilfe vor Gericht mit anwaltlicher Vertretung kann durch Mietervereine allerdings nicht gegeben werden.
Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass die Bewertungen lediglich unsere eigene Meinung wiederspiegeln. Eine Haftung dafür kann nicht übernommen werden, weil im Einzelfall Abweichungen möglich sind. Zur Klärung Ihres individuellen Bedarfs können Sie einen unserer
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