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Während der Phase einer Existenzgründung darf nichts schief gehen.
Hier sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und sich über mögliche Risiken genau informieren. Neben den privaten Absicherungen sind für Existenzgründer manchmal auch Versicherungen für den Betrieb notwendig.
Was Sie brauchen oder auch nicht brauchen haben wir Ihnen hier in
und So sind die einzelnen Bewertungen zu verstehen:
Private Versicherungen:
Mit dem Schritt in die Selbständigkeit zahlen die meisten nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung ein, so dass auch für den Fall der Berufsunfähigkeit keine Absicherung mehr besteht. Und wer vor dem 01. Januar 1984 nicht mind. 60 Beitragsmonate lückenlos nachweisen kann, hat als Selbständiger oder Freiberufler ohnehin keine Leistungen aus der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrente zu erwarten.
Selbständige oder Freiberufler sollten unbedingt mit einer privaten Berufsunfähigkeitsrente vorsorgen. Denn selbst ein teilweiser Verlust der Arbeitskraft könnte Sie in den Ruin führen.
Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind in erster Linie die Versicherungsbedingungen entscheidend. Hier sollten Sie nicht zu sehr auf den Euro achten, da sich die Bedingungen der einzelnen Gesellschaften wirklich gravierend unterscheiden.
Bleibende Schäden nach einem schweren Unfall bedeuten oft hohe Kosten, z.B. für den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder des Autos.
Die gesetzliche Unfallversicherung leistet jedoch nur dann, wenn es sich um einen Arbeitsunfall handelt, doch die meisten Unfälle geschehen in der Freizeit.
Da viele Selbständige nicht Mitglied in einer Berufsgenossenschaft sind, haben sie auch keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine private Unfallversicherung ist deshalb zu empfehlen.
Klar, dass keiner voraussehen kann, ob er mal krank wird und welche Kosten das verursacht. Weil die Krankheitskosten bis in die Millionen gehen können, ist eine Krankenversicherung ein absolutes Muss.
Unser gesetzliches Krankenversicherungssystem wurde lange Zeit als weltweit vorbildlich betrachtet. Doch mit jeder Gesundheitsreform wurden viele Leistungen reduziert oder sogar ganz gestrichen. Für viele Selbständige und Freiberufler ist eine private Krankenversicherung deshalb die günstigere und bessere Lösung. Vergleichen Sie die PKV-Tarife einfach mal per Online-Schnittstelle. Dewion hält für Sie einen umfangreichen
Wer vorübergehend nicht arbeiten kann, hat in der Regel mit Einkommenseinbussen zu rechnen. Wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können Sie den Verdienstausfall über eine private Tagegeldversicherung absichern. Dies ist vor allem für „Einzelkämpfer” wichtig, weil sie keinen Geschäftspartner im Rücken haben, der bei einer Krankheit weiterhin für die notwendigen Umsätze sorgen kann.
Für den Zeitpunkt der Zahlung gibt es verschiedene Varianten: z.B. Zahlung des Tagegeldes ab dem dritten oder siebten Krankheitstag, ab der dritten, vierten oder sechsten Woche, oder sogar noch viel später.
Ab welchem Zeitpunkt Sie das Krankentagegeld versichern sollten hängt in erster Linie davon ab, wie lange Sie sich ohne Einkommen „über Wasser” halten können.
Je früher die private Tagegeldversicherung greifen soll, desto teurer ist diese Absicherung. So kostet ein Tagegeld, welches bereits ab dem 3. oder 7. Tag der Arbeitsunfähigkeit beginnen soll, oftmals mehr als die Krankenversicherung selbst. Um die Kosten für das Tagegeld zu reduzieren können Sie das Tagegeld auch staffeln. Beispiel: anstatt 80 EUR ab dem 29. Tag können Sie für diese Karenzzeit ein Tagegeld von nur 40 EUR vereinbaren - und die restlichen 40 EUR erst ab dem 92. Tag beginnen lassen.
Die Notwendigkeit zu beurteilen, ist ein zweischneidiges Schwert.
Denn Krankenhausaufenthalte geschehen recht selten und wenn, dann dauern sie oft nur wenige Tage. Subjektiv betrachtet ist ein Krankenhaus-Tagegeld also eher unnötig.
Als Selbständige(r) aber haben Sie nicht das Privileg, eine Gehaltsfortzahlung von einem Arbeitgeber zu bekommen, so wie es Angestellte zumindest für die ersten 6 Wochen genießen würden.
Ein Krankenhaus-Tagegeld ist deshalb immer dann sinnvoll, wenn Sie nur geringe oder gar keine regelmäßigen Einnahmen haben und auch nicht über die erforderlichen Geldreserven verfügen, um bei einem längeren Krankenhausaufenthalt die laufenden Kosten für Miete oder Hypothek, Grundkosten, Versicherungen und sonstigen Belastungen tragen zu können.
Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür in unbegrenzter Höhe.
Oft ist es nur die Brille, auf die getreten ist oder der Rotwein, der das Sofa eines Bekannten ruiniert hat. Selbst solche Schadenersatzansprüche können zwar ziemlich teuer sein, doch sie gefähren wohl kaum die finanzielle Existenz. Sind aber Personenschäden mit im Spiel, können die Regressansprüche schnell in die Hunderttausende oder sogar in Millionenhöhe gehen. Eine Haftpflichtversicherung ist deshalb ein absolutes Muss und kostet bei den günstigen Anbietern auch wirklich nicht viel (ab etwa 40 EUR pro Jahr).
Als Existenzgründer hat man garantiert nicht die Zeit und die Lust, an die Rente zu denken.
Denn während dieser Phase ist der erfolgreiche Start des Geschäftsbetriebs viel wichtiger.
Mit dem Beginn der Selbständigkeit endet auch die Pflicht, weiterhin Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung zu sein (außer vielleicht als Handwerksmeister oder Künstler). Die meisten Selbständigen und Freiberuflich treten mit der Existenzgründung aus der gesetzlichen Rentenversicherung aus. Der Austritt erfolgt automatisch dann, wenn Sie künftig keine Beiträge mehr einzahlen.
Die bis dato eingezahlten Beiträge gehen übrigens nicht verloren, sondern werden Ihnen später entsprechend der erreichten Entgeltpunkte mit einer Rente ausgezahlt. Die zu erwartenden Rentenanspüche können Sie sich direkt von Ihrem ehemaligen Rententräger unter
Früher oder später aber sollten Sie sich schon mit dem Thema private Altersversorgung beschäftigen.
Denn je früher Sie damit starten, umso höher wird die spätere Rente ausfallen (Zins
Nur wenn Sie Familie haben und der Hauptverdiener sind oder wenn andere, Ihnen nahe stehende Menschen, wirtschaftlich von Ihrem Einkommen abhängig sind, sollten Sie eine Risiko-Lebensversicherung in Betracht ziehen.
Denn bedenken Sie: Wenn Sie nicht mehr Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung sind, würden weder Ihre Frau, noch Ihre Kinder eine Hinterbliebenenrente erhalten.
Bei einer günstigen Versicherungsgesellschaft kostet solch eine Versicherung zudem auch nicht viel.
Für Nichtraucher, die kein Motorrad fahren, sind meistens die Direktversicherer (z.B. Europa, Hannoversche Leben, Delta oder Cosmos) am günstigsten. Bei Rauchern und/oder Motorradfahren empfehlen sich dagegen andere Versicherer.
Die Faustraustregel ist: Je größer der Name, umso teurer ist die Versicherung.
Dabei kann es zu Beitragsunterschieden von bis zu 300% kommen.
Statt der Risiko-Lebensversicherung können Sie auch eine Kapital-Lebensversicherung anschließen, die dann gleichzeitig auch einen Teil der Altersvorge absichern würde.
Hausrat ist - vereinfacht ausgedrückt - alles was man beim Umzug mitnimmt.
All diese Dinge lassen sich gegen Feuer, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichern. Auch gegen Elementarschäden wie Erdbeben, Erdrutsch oder Überschwemmungen gibt es Tarife.
Zusätzlich zu einer Hausratversicherung wird oft die Haushalt-Glasversicherung angeboten.
Die Glasversicherung halten wir für nicht notwendig, da solche Schäden eher selten sind und sich meist auch im Rahmen von unter 80 Euro bewegen. Und normalerweise können Sie dies leicht aus eigener Tasche begleichen. Ausgenommen, Sie haben ein teures Ceran-Kochfeld, welches auch über die Induktionstechnik verfügt. Weil solche Kochfelder schnell mal 1.500 Euro und mehr kosten, wäre hier der Abschluss einer Glasversicherung überlegenswert. Achten Sie in dem Fall aber darauf, dass Ceran-Kochfelder in dem Tarif mitversichert sind.
Wenn Sie zur Miete wohnen und Wintergärten oder Gewächshäuser mitgemietet werden, ist eine Glasversicherung immer sehr sinnvoll. Fragen Sie aber vorher Ihren Vermieter, ob das Glas evtl. schon in der Gebäudeversicherung mitversichert wurde.
Wenn das Haus oder die Wohnung ihr Eigentum ist, können Sie die Glasversicherung häufig sehr viel günstiger bekommen, wenn Sie diese mit in die Gebäudeversicherung einschließen. Bei Eigentumswohnungen wird das aber schwierig werden, weil die Gebäudeversicherung von allen Hauseigentümern gleichzeitig getragen wird.
Siehe unten unter
Selbständig heißt “selbst“ und “ständig“. Dazu gehört auch eine ständige Mobilität.
Für die meisten selbständigen ist der Führerschein darum existentiell wichtig - es
sei denn, man kann sich einen Chauffeur leisten.
Bei Verkehrsunfällen oder wenn Führerscheinentzug droht, geht ohne Anwalt oft
gar nichts. Hier kann eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein.
Für Selbständige gibt es übrigens spezielle Tarife, welche den Rechtsschutz
im beruflichen und gleichzeitig im privaten Bereich absichern. Betriebliche Versicherungen:
Als Unternehmer haften Sie für alle Schäden, die durch Ihren Betrieb, bzw. durch Ihre Mitarbeiter verursacht werden.
Die Höhe solcher Schäden ist nicht kalkulierbar. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall eine Betriebshaftpflichtversicherung erwägen.
Ihre Betriebseinrichtung und alle Warenvorräte können Sie gegen Feuer, Sturm und Hagel, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und auch gegen Elementarschäden wie Erdbeben, Erdrutsch oder Überschwemmungen versichern. Existenzbedrohende Schäden können so vermieden werden. Die Betriebs-Inhaltsversicherung macht natürlich nur dann Sinn, wenn Sie ein Ladengeschäft besitzen oder ein Warenlager unterhalten. Wer von zuhause aus arbeitet, benötigt einen solchen Vertrag wohl kaum. Ein separates Arbeitszimmer fürs Gewerbe ist übrigens in manchen Hausratversicherungen automatisch mitversichert.
Elektronische Anlagen (Computer, Server, Telefonanlage, Kopierer, Büromaschinen, etc.) können Sie mit einer "All-Risk-Deckung" versichern. Diese Versicherung würde auch bei Schäden durch Fehlbedienung leisten. Sie ist nur bedingt notwendig, abhängig vom Preis der Anlage(n). Viel sinnvoller ist es, zuallererst in eine geeignete Software zu investieren und sich einen Träger zur Datensicherung der Festplatte anzuschaffen.
Wenn der Laden, die Betriebsstätte oder das Lager abbrennt, ist der Inhalt und der Warenwert zwar durch die Betriebs-Inhaltsversicherung und die Elektronikversicherung abgesichert, aber möglicherweise kann der Betrieb erst nach Wochen oder Monaten wieder arbeiten. Auch kann es sein, dass eine durch den Brand zerstörte Maschine eine lange Lieferzeit hat, oder das Gebäude ist so in Mitleidenschaft gezogen, dass es erst aufwendig saniert werden muss.
Die Betriebsunterbrechungs- Versicherung bezahlt für die Zeit des Ausfalls (normalerweise maximal bis zu einem Jahr) die vorher vereinbarte Leistung, die in etwa dem Umsatz entsprechen sollte. Diese Versicherung ist auch gegen die Risiken Leitungswasser, Sturm/Hagel, Einbruchdiebstahl/Vandalismus und Elementarschäden möglich.
Eine Firmen-Rechtsschutzversicherung ist vor allem dann interessant, wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen. Auseinandersetzungen vor dem Arbeitsgericht sind dann gar nicht so nicht selten. In der ersten Instanz zahlt jede der beiden Parteien die Hälfte der Anwalts- und Gerichtskosten - unabhängig davon, wer gewinnt. Auch bei Streitigkeiten über gemietete Geschäftsräume kann ein Firmen-Rechtsschutz hilfreich sein.
Manche Versicherer bieten auch eine Kombination aus Privat- und Firmenrechtsschutz an. Vor allem für kleine und mittlere Betriebe ist diese Variante oft günstiger als zwei separate Verträge. Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass die Bewertungen lediglich unsere eigene Meinung wiederspiegeln. Eine Haftung dafür kann nicht übernommen werden, weil im Einzelfall Abweichungen möglich sind. Zur Klärung Ihres individuellen Bedarfs können Sie einen unserer
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