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Die Computersoftware wird immer leistungsfähiger.
Warum also sollte der PC nicht auch die besten Versicherungen herauspicken können?
Das Programm filtert dann mit wenigen Klicks die idealen Versicherungen heraus. Das ist längst keine Zukunftstheorie mehr - solche Programme gibt es mittlerweile im dutzenden.
Diese Vergleichsprogramme sind jedoch nicht ausgereift genug, um individuelle und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Ergebnisse zu erzielen.
Wie sollen Bits und Bytes denn auch den speziellen Versicherungsbedarfs jedes einzelnen herauskristallisieren können, ohne die persönliche Lebenssituation eines einzelnen zu kennen.
Und wenn der Vertreter sein Laptop auf den Wohnzimmertisch stellt, kann er mit seiner „neutralen” Vergleichssoftware bei dem einen oder anderen Kunden sicherlich Eindruck machen.
In aller Regel jedoch lassen sich die Vergleichsprogramme so einstellen, dass unerwünschte (günstige und somit zu wenig Provision zahlende Gesellschaften) aus der Liste verschwinden.
Dem Verbraucher wird also nicht selten eine unabhängige Beratung nur vorgetäuscht.
Eine Vergleichssoftware ist ein nützliches und machmal unersetzliches Tool, um aus dem Versicherungsdschungel zunächst diejenigen Versicherungstarife heraus zu filtern, die den leistungstechnischen Vorstellungen des Verbrauchers entsprechen.
Doch Erfahrungswerte und menschliches Denken können dadurch nicht effizient genug ersetzt werden (zumindest derzeit nicht). Bei einigen Versicherungssparten darf ohnehin nicht nur der Preis vorrangig sein - hier sollten immer auch die Leistungen unter die Lupe genommen werden. Weitere Infos dazu finden im Kapitel
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