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Krankenzusatzversicherung

KrankenZusatzversicherung

Kranken-Tagegeld bei Verdienstausfall

Gerade wenn man länger krank ist, kann die enstehende Lücke im Einkommen weh tun - denn schließlich laufen die Kosten fürs Auto, die Miete oder Hypothek weiter.

Diese bei Arbeitsunfähigkeit entstehende Einkommenslücke können Sie mit einer privaten Krankentagegeld-Versicherung schließen.

Arbeitnehmer erhalten bei einer Arbeitsunfähigkeit mindestens 42 Tage lang weiterhin das volle Gehalt vom Arbeitgeber gezahlt. Manche Arbeitgeber gewähren diese Lohnfortzahlung sogar für ein ganzes Jahr.

Danach greift das so genannte „Krankengeld” aus der gesetzlichen Krankenkasse, welches maximal 78 Wochen lang einen Teil des vorherigen Einkommens weiter zahlen würde.

Als Höchstsatz zahlen die gesetzlichen Krankenkassen ein Krankengeld von maximal 70% des letzten Bruttogehalts, höchstens jedoch 90% vom durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten 12 Monate. Der kleinere Wert daraus bestimmt letztendlich den Betrag, den Sie maximal an Krankengeld erhalten würden.

Der Grund für diese komplizierte Regelung ist, dass der Gesetzgeber einen Missbrauch ausschließen will, denn so kann niemand von einer Krankheit "profitieren".

Zu beachten ist: Das Krankengeld ist bei den gesetzlichen Kassen immer auf die aktuell gültige Beitragsbemessungsgrenze (BBG) begrenzt. Es wird derzeit also nur bis zu einem Bruttoverdienst von maximal 4.050 € gezahlt. Wenn Ihr Bruttoeinkommen oberhalb der BBG liegt, erhalten Sie aus der GKV unter Umständen ein viel geringeres Krankengeld gegenüber dem tatsächlichen Nettoverdienst.

Als Arbeitnehmer können Sie ein privates Krankentagegeld frühestens nach dem Ende der Lohnfortzahlung vereinbaren. Weil jeder Arbeitgeber verpflichtet ist, das Gehalt für die Dauer von mindestens 42 Tagen weiter zu zahlen, darf ein privates Kranken-Tagegeld erst ab dem 43. Tag beginnen. Greift die Lohnfortzahlung länger, dann entsprechend danach.

Selbständige und Freiberufler können ein privates Kranken-Tagegeld praktisch sogar ab dem 1. Tag absichern.  Als Grundregelregel gilt aber: Je früher es beginnt, umso teurer ist.

Für selbständige empfehlen wir daher ein gestaffeltes Kranken-Tagegeld (z.B. 30 Euro nach drei Wochen, und weitere 30 Euro nach sechs Wochen). Mit solch einer „Staffelung” ist der Beitrag deutlich geringer, als wenn sofort die volle Leistung vereinbart wird.

Für Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte und noch bieten manche Privatversicherungen besonders preiswerte Tagegeld-Tarife an.

 
  • Im Krankheitsfall sollten Sie sich möglichst an Ihrem Wohnort aufhalten. Sonst ist Ihre Krankenversicherung nicht zwingend dazu verpflichtet, das Krankentagegeld zu zahlen.
  • Das vereinbarte Tagegeld darf nicht höher sein als Ihr tatsächliches Einkommen. Wieviel Sie maximal versichern können, lässt sich mit unserem individuell ermitteln.
  • Ein Krankentagegeld sorgt nur für eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit vor.
    Eine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit dagegen kann immer nur durch eine
    Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden.
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