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![]() Ein guter Investmentfonds und physikalische Anlagen in Edelmetalle sind denkbar gute Sparanlagen. Das beste Sparprogramm der Welt jedoch ist immer das einer Kostensenkung.
Und wer in eine günstige private Krankenversicherung wechselt, kann im besten Fall zwar einige hundert Euro im Monat sparen, sollte vorher aber folgende Dinge beachten...
Bevor Sie aus dem System der gesetzlichen Krankenversicherung austreten:
Für Singles, Doppelverdiener und Familien mit einem Kind lohnt sich eine private Krankenversicherung eigentlich immer. Für Kinder und Ihren nicht erwerbstätigen Ehepartner wird jedoch immer ein Extra-Beitrag erhoben. Sie sollten Ihren späteren möglichen Familienstatus sowie eventuelle Kinderwünsche stets mit einkalkulieren.
Bei Antragstellung möchte sich jede private Krankenversicherung ein Bild machen über Ihre gesundheitliche Situation. Dazu werden Ihnen einige Gesundheitsfragen gestellt.
Bei gewissen Vorerkrankungen oder nicht ausgeheilten Unfallverletzungen während der letzten drei bis fünf Jahre müssen Sie eventuell mit einem Beitragszuschlag rechnen. Im ungünstigsten Fall kann es sogar zu einer kompletten Ablehnung kommen.
Die Versicherer beurteilen die einzelnen Krankheiten aber sehr unterschiedlich.
Hier ist es hilfreich zu wissen, welcher Tarif bei welchem Erkrankungsbild günstige Annahmerichtlien praktiziert. Auf Wunsch helfen wir Ihnen gern bei der Suche zur geeigneten Krankenversicherung. Bevor Sie in eine andere PKV wechseln:
Jede private Krankenversicherung berechnet die Beiträge nach dem Eintrittsalter, also nach Ihrem Alter bei Vertragsbeginn. Je älter Sie bei Stellung des Antrages sind, desto höher ist auch der Beitrag.
Dazu ein Beispiel: Angenommen, Sie sind bereits seit fünf Jahren privat versichert. Würden Sie Ihrer Krankenversicherung heute kündigen und danach denselben Tarif bei der gleichen Gesellschaft neu abschließen, dann wäre der Monatsbeitrag je nach Tarif und Alter und Geschlecht gleich zwischen 4 und 15 Prozent höher.
Die privaten Krankenversicherer bilden mehr oder weniger hohe Altersrückstellungen, welche den Beitrag im Rentenalter möglichst stabil halten bzw. absenken sollen.
Wenn Ihr Vertrag ab dem Jahr 2009 begonnen hat, können Sie diese Rückstellungen bei einem Wechsel der Gesellschaft zwar mitnehmen - aber nur zu einem gewissen Teil.
Je nachdem, in welchem PKV-Tarif Sie bisher versichert sind, beträgt der Mitnahmeanteil für die Altersrückstellungen bis zu 78 Prozent. Der Rest würde Ihnen bei einem Wechsel verloren gehen.
Wenn Sie bereits vor dem Jahr 2009 privat versichert waren und das Unternehmen wechseln möchten, würden die Altersrückstellungen komplett verloren gehen.
Wenn Sie also schon sehr viele Jahre bei ein und derselben Gesellschaft versichert waren, dann dürfte sich ein Wechsel nur im speziellen Einzelfall lohnen. In diesem Fall sollten Sie überprüfen, ob Sie nicht besser in einen alternativen Tarif bei Ihrer jetzigen Gesellschaft wechseln.
Bei einem PKV-Wechsel müssen Sie die Gesundheitsfragen noch mal beantworten.
Sind zwischenzeitlich nicht ausgeheilte Verletzungen oder gravierende Krankheiten aufgetreten, kann der neue PKV-Versicherer einen Beitragszuschlag verlangen oder den Vertrag sogar komplett ablehnen. Bevor Sie Ihrem jetzigen PKV-Unternehmen kündigen, sollten Sie also zunächst die Entscheidung der neuen Privatversicherung abwarten.
Kündigen Sie Ihrer bestehenden Krankenversicherung nicht eher, bevor Sie die schriftliche Annahmeerklärung der neuen erhalten. Dadurch ersparen Sie sich unangenehme Kündigungsrücknahmen.
Geben Sie frühere Erkrankungen unbedingt wahrheitsgemäß an.
Ansonsten riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz.
Holen Sie sich mehrere Angebote verschiedener Krankenversicherungen ein.
Oder noch besser: Lassen Sie sich einen unabhängigen Vergleich erstellen.
In unserem Online-Rechner können Sie die Beiträge und Leistungen der privaten Krankenversicherungen übrigens sofort vergleichen - und das komplett interaktiv.
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