VersicherungVersicherungsvergleich Home Vergleich
Versicherungsvergleich dewion Test
Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Die Leistungen der PKV im Überblick

Einer der größten Vorteile der privaten Krankenversicherung ist, dass jeder die gewünschten Leistungen durch die Auswahl der passenden Tarife weitgehend selbst bestimmen kann. Was Ihre private Krankenversicherung leisten soll, entscheiden also allein Sie.

Je nach Tarif sind die Leistungen beim Arzt und für die Unterbringung im Krankenhaus ebenso frei wählbar, wie die Erstattungssätze für Zahnbehandlung, Zahnreinigung, Kieferorthopädie oder Zahnersatz.

  • Ambulante Behandlungen

    Arztbesuche und verschriebene Medikamente sowie Heilmittel (z.B. Massagen, Fango und Krankengymnastik) oder Hilfsmittel (z.B. orthopädische Mittel, Hörgeräte oder Prothesen) werden je nach Tarif entweder ganz - oder zu einem bestimmten Prozentsatz erstattet.

    Brillen und Kontaktlinsen werden zwischen 100 und 1.000 EUR übernommen. Einige Billig-Tarife erstatten Sehhilfen jedoch erst ab einer Fehlsichtigkeit von 8 Dioptrien.

    Zeige mehr Infos dazu...

  • Im Krankenhaus

    Die private Krankenversicherung erstattet Ihnen alle Kosten, welche durch ärztliche Behandlungen oder für die Unterkunft und Pflege im Krankenhaus entstehen.

    Sie müssen lediglich entscheiden, ob Sie eine Unterbringung auf der Privatstation im Einzel- oder Doppelzimmer mit Chefarztbehandlung bevorzugen oder ob Ihnen das Mehrbett-Zimmer mit Behandlung durch den Stationsarzt ausreicht.

    Einige Tarife bieten wahlweise "nur" die Chefarztbehandlung an - oder den Luxus eines Einzel- oder Doppelzimmers ohne Händedruck durch den Chefarzt.

    Zeige mehr Infos dazu...

  • Beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden

    Ein Zahn-Tarif übernimmt Ihre Kosten für Zahnbehandlungen, Prophylaxe und Zahnersatz und zudem auch die Kosten für Kieferorthopädie (z.B. Kieferkorrekturen oder Zahnspangen für Ihr Kind). Für Zahnbehandlungen können Sie zwischen 80 und 100% Erstattung vereinbaren, beim Zahnersatz zwischen 40 und 100%. In manchen Tarifen können Sie wahlweise komplett verzichten auf irgendwelche Zahnleistungen.

    Zeige mehr Infos dazu...

  • Pflege-Pflichtversicherung

    Seit Januar 1995 ist das Vorhandensein einer Pflegeversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Dies gilt auch für privat Versicherte.

    Zeige mehr Infos dazu...

  • Kranken-Tagegeld bei Verdienstausfall

    Wer längere Zeit arbeitsunfähig ist, muss mit Einkommensverlusten rechnen.
    Dem können Sie mit einem zusätzlichen Krankentagegeld-Tarif vorbeugen.

    Zeige mehr Infos dazu...

  • Gesetzlicher Zuschlag

    Mit Inkrafttreten des Gesundheitsreformgesetzes aus dem Jahr 2000 ist dieser Bestandteil gesetzlich vorgeschrieben. Jeder, der eine private Krankenversicherung abschließt, muss einen Zuschlag von 10% auf die Beiträge zur Krankenversicherung bezahlen, der vom Privatversicherer verzinslich angelegt werden muss und ab dem 65. Lebensjahr zur Entlastung der Beiträge herangezogen wird.

    Zeige mehr Infos dazu...

Zusätzlich können Sie Ihre PKV um folgende Tarife erweitern :

  • Krankenhaus-Tagegeld

    Krankenhausaufenthalte sind relativ selten und dauern meist auch nur ein paar Tage. Wir halten ein Krankenhaus-Tagegeld deshalb nur begrenzt für notwenig. Es ist bestenfalls für Selbständige und Freiberufler interessant. Für Angestellte dagagen weniger, weil diese ohnehin eine Lohnfortzahlung von mind. 42 Tagen durch den Arbeitgeber erhalten.

  • Kurtarife oder Kur-Tagegelder

    Kuren und REHA-Maßnahmen sind generell eine Leistungssache der gesetzlichen Rentenversicherungsträger (LVA, BfA, Knappschaft oder Berufsgenossenschaft). Arbeitnehmer sind deshalb in der Regel automatisch gesetzlich abgesichert.

    Manche Privattarife beinhalten trotzdem auch Leistungen für Kuraufenthalte für den Fall, dass der gesetzliche Träger die Kostenübernahme ablehnt. Bei anderen wiederum können solche Leistungen durch spezielle Kurtarife oder Kur-Tagegelder extra versichert werden. Und wer -wie die meisten Selbständigen und Freiberufler- nicht Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, sollte auf diesen Zusatz besser achten.

  • Pflege-Zusatzversicherungen oder Pflege-Tagegelder

    Die Leistungen der privaten Pflegepflichtversicherung sind identisch mit denen der gesetzlichen Sozialversicherung. Mit anderen Worten: Das Leistungsspektrum dort ist ziemlich bescheiden.

    Wer die Leistungen seiner Pflegeversicherung verbessern möchte, kann dies über eine PflegeZusatzversicherung händeln. Fast jeder private Versicherer bietet hierfür entsprechende Tarife an.

  • Entlastungstarife (zusätzliche Beitragsentlastung in der Rente)

    Viele Krankenversicherer bieten spezielle Zusatz-Tarife an, welche den Beitrag ab einem bestimmten Alter (spätestens mit 65 Jahren) um einen festen Betrag oder einen bestimmten Prozentsatz senken.

    Wenn überhaupt, dann sind solche Entlastungstarife nur für Angestellte interessant, weil der Arbeitgeber auch hier die Hälfte des Beitrages übernimmt, solange sein Anteil an der Krankenversicherung nicht mehr als insgesamt 301,13 EUR beträgt (Stand Januar 2015).

    Der maximale Arbeitgeberanteil steigt jedoch regelmäßig an, denn er ist daran gekoppelt, wieviel er zur gesetzlichen Krankenkasse allerhöchstens dazu zahlen müsste. Und weil die Beiträge der GKV ständig steigen, erhöht sich folglich auch der Arbeitgeberanteil zur PKV. Andererseit steigen natürlich auch die Beiträge zur PKV, sodass sich dies wieder kompensiert.

    Hier die wichtigsten Gründe, die gegen die Entlastungstarife sprechen:

  • Normalerweise dürften die normalen Altersrückstellungen der PKV ausreichen, zumal der gesetzlich vorgeschriebene Beitragszuschlag von 10% noch hinzu kommt. Diesen dürfen die Versicherer allein zur zusätzlichen Beitragsreduzierung verwenden und die Anlagerenditen daraus sind ganz ordentlich. Nur wer sich sehr spät privat versichert, für den bietet sich unter Umständen solch ein Entlastungstarif an. Unserer Meinung nach sollte der Einschluss jedoch nur dann vorgenommen werden, wenn eine absolute Planungssicherheit besteht. Das heißt: nur wenn Sie die Sicherheit haben, für immer bei ein und demselben PKV-Unternehmen zu bleiben und sich ebenfalls sicher sind, niemals in die GKV zurückkehren zu müssen, wäre die Entscheidung für einen Entlastungstarif richtig. Aber sein wir doch mal ehrlich: wer hat denn heute noch Planungssicherheit?
  • Selbständige sollten besser in einen guten Investmentfonds sparen - oder noch besser - sich Edelmetallvorräte anlegen. Gold und Silber gibt es auch in kleinen Stückelungen. Dass Silber und Gold keine Zinsen erwirtschaften, lässt sich verschmerzen, nicht aber ein Totalverlust. Unsere Vorfahren haben in der Geschichte mehr als einmal fast alles Geld verloren, weil sie auf wertloses Papiergeld und Bankanlagen setzten. Machen Sie ihnen diese Gutgläubigkeit bitte nicht nach. Näheres über lohnenswerte Anlageformen können Sie in den einzelnen dewion-Kapiteln nachlesen.
  • Die Entlastungstarife haben zudem zwei gravierende Nachteile:
  • Sollten Sie später das PKV-Unternehmen wechseln oder dauerhaft in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren müssen, verlieren Sie alle Ansprüche hieraus und haben den zusätzlichen Beitrag für nichts bezahlt.
  • Die Beiträge für solch einen Entlastungstarif sind auch im Rentenalter in voller Höhe weiter zu zahlen. Sie müssen den Beitrag für diesen Tarifbestandteil ein Leben lang bezahlen, also auch dann, wenn Sie das 65. Lebensjahr bereits vollendet haben und schon von der Beitragsentlastung profitieren.
 
Die beantworten wir gern.
Vereinbaren Sie dazu einen kostenlosen Rückruf oder schreiben Sie uns einfach.
nach oben SiteMap|Suchen|Kontakt|Callback|AGB|Impressum
Stand der Datei: 25.12.2012| Copyright 1999 - 2017 dewion.de