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Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

FAQ - Oft gestellte Fragen zur PKV

Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zur privaten Krankenversicherung.

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Gesetzgebende Regelungen für die private Krankenversicherung ...

  • Wann kann ich als Angestellter in die PKV wechseln?

    Wenn Ihr Jahres-Bruttoeinkommen bereits im Jahr 2002 über der damaligen Verdienstgrenze lag (betrug seinerzeit 45.000 EUR), können Sie jederzeit in eine private Krankenversicherung wechseln und müssen nur die Kündigungsfrist bei Ihrer gesetzlichen Kasse einhalten (2 Monate zum Monatsende). Erfolgt die Kündigung also beispielsweise noch in diesem Monat, könnte der Wechsel bereits zum 1. Februar nächsten Jahres stattfinden.

    Lag Ihr Bruttoeinkommen jedoch erst seit dem Jahr 2004 über der Verdienstgrenze, so können immer nur zum 1. Januar eines Jahres in die private Versicherung wechseln und zudem nur unter bestimmten Voraussetzungen, welche Sie hier können.

  • Wieviel zahlt mir der Arbeitgeber zur privaten Krankenversicherung dabei?

    Ihre Firma zahlt Ihnen auch zur privaten Krankenversicherung die Hälfte der Beiträge dazu - bis zum Höchstsatz der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Der maximale Zuschuss beträgt zur Zeit 48,47 EUR für die Pflege- sowie 301,13 EUR für die Krankenversicherung. Insgesamt zahlt der Arbeitgeber also 349,60 EUR dazu.

    Achtung: Für Arbeitnehmer in Sachsen beträgt der maximale Arbeitgeberanteil zur Pflegeversicherung höchstens 27,84 EUR. Für die Kranken- und Pflegeversicherung zusammen also maximal 328,97 EUR.

  • Ich bin Student. Kann ich in die private Krankenversicherung eintreten?

    Mit Beginn des Studiums können Sie innerhalb von 3 Monaten entscheiden, ob Sie sich gesetzlich oder privat versichern möchten. Für unter 30-jährige Studi's sind die gesetzlichen Kassen aber immer billiger als die Studententarife in der privaten Krankenversicherung. Haben Sie den 30. Geburtstag jedoch überschritten oder bereits das 15. Fachsemester erreicht, dann ist die private Krankenversicherung meistens die bessere und oft auch die preiswertere Alternative.

    Im Kapitel Private Krankenversicherung für Studenten finden Sie alle notwendigen Informationen dazu.

  • Kann ich später wieder in die gesetzliche Kasse zurück?

    Grundsätzlich: Nein.  Doch es gibt auch Ausnahmen.

    Für Angestellte ist eine Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse möglich, wenn das Einkommen wieder unterhalb der gültigen liegt. Das wäre z.B. dann der Fall, wenn Ihre Bezüge langsamer steigen als die Verdienstgrenze oder wenn Sie von einer Vollzeit- auf eine Teilzeitbeschäftigung umsteigen.

    Selbständige können unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb der ersten drei Jahre in die GKV zurück wechseln. Und wenn Sie wieder ein Angestellltenverhältnis aufnehmen, ist die Rückkehr in das System der gesetzlichen Kassen sogar Pflicht.

    Ab dem 55. Geburtstag können Angestellte und Selbständige jedoch nicht mehr zurück wechseln in die GKV.

    Studenten können bei Exmatrikulation in der Regel sofort wieder in eine gesetzliche Krankenkasse zurück kehren. Weil hier unterschiedliche Bestimmungen gelten, lesen Sie dazu bitte das Kapitel Krankenversicherung nach dem Studium.

Mitversicherung von Familienangehörigen ...

  • Ist meine Familie in der PKV kostenfrei familienversichert?

    Nein. Die private Krankenversicherung erhebt für jede versicherte Person einen separaten Beitrag. Bei Familien ist das oft ein Rechenexempel. Für Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr sind die Beiträge aber relativ gering. In der Pflegeversicherung sind Kinder bis zum 25. Geburtstag aber beitragsfrei mitversichert.

  • Ich bin Arbeitnehmer. Zahlt mir mein Arbeitgeber, wenn ich in die PKV eintrete, den 50%-igen Arbeitgeberanteil auch für meinen Ehepartner und die Kinder?

    Ja, das macht er. Allerdings ist der Arbeitgeberanteil begrenzt auf denjenigen Betrag, den er Ihnen zu einer gesetzlichen Krankenkasse maximal dazu zahlen müsste. Umgerechnet bedeutet dies: Der Arbeitgeber zahlt Ihnen die Hälfte der Beiträge bis zur aktuell gültigen Beitragsbemessungsgrenze (für 2015 also derzeit 4.050 EUR pro Monat) mutipliziert mit dem zurzeit gültigen Durchschnittssatz der gesetzlichen Krankenkassen von 14,6%.

    Der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung beträgt somit zurzeit 301,13 EUR. Hinzu kommt der Zuschuss für die Pflegeversicherung von derzeit 48,47 EUR (für Arbeitnehmer in Sachsen jedoch maximal 27,84 EUR).

    Insgesamt beträgt der max. Arbeitgeberanteil zur Kranken- und Pflegeversicherung also derzeit 349,60 EUR (für Angestellte in Sachsen jedoch nur 328,97 EUR).

Allgemeine Infos zur privaten Krankenversicherung ...

  • Muss ich in der privaten Krankenversicherung mit Beitragserhöhungen rechnen?

    Ja, und zwar mit Sicherheit. Denn die Kostenexplosion im Gesundheitswesen geht auch an den privaten Krankenversicherungen nicht vorbei. Die Preissteigerungen sind fast identisch mit denen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Nähere Infos zu diesem Thema finden Sie im Kapitel Beitragsentwicklung.

  • Sind die Beiträge als Rentner später bezahlbar?

    Davon sollte man ausgehen, denn die privaten Krankenversicherer haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit einiges dazu gelernt. So werden aus einem großen Teil der Beitragseinnahmen feste Rücklagen gebildet, welche ausschließlich zur Subventionierung der Beiträge im Rentenalter herangezogen werden.  Zudem schreibt das Gesetz seit dem 01.01.2001 eine 10%ige zusätzliche Altersrückstellung vor, um weitere Beitragsentlastungen zu schaffen.

  • Worauf muss ich vor dem Wechsel in die private KV achten?

    Dieses Thema lässt sich nicht mit wenigen Worten erklären.
    Bitte lesen Sie dazu das Kapitel Tipps vor einem Wechsel.

 
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