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Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Leistungen beim Arzt (ambulante Behandlung)

Ambulante Behandlungen werden durch Ärzte oder Heilbehandler, wie z.B. Heilpraktiker, Masseure und Physiotherapeuten durchgeführt. Vorsorge- untersuchungen, Medikamente und Impfungen zählen ebenfalls dazu.

Unter ambulanten Behandlungen versteht man, vereinfacht gesagt, alle Besuche in einer Arzt-Praxis oder in einem Krankenhaus, wo Sie anschließend wieder nach Hause gehen.

  • Was fällt unter 'ambulante Behandlungen' ?

    Darunter versteht man, vereinfacht gesagt, alle Treffen mit Ärzten oder anderen Behandlern, bei denen Sie anschließend wieder nach Hause gehen - also nicht in einem Krankenhaus, in einem Sanatorium oder in ähnlichen Einrichtungen übernachten müssen. Hausbesuche durch den Arzt fallen ebenfalls in diesen Bereich.

    Insbesondere zählen dazu Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen durch Ärzte, Heilpraktiker, Psychologen, Krankengymnasten, Masseure, Bademeister, Ergo- und Logotherapeuten - oder durch andere staatlich anerkannte Heilbehandler.

  • Vorsorgeuntersuchungen

    Diese dienen der frühzeitigen Erkennung von Krankheiten.

    Viele Privatversicherungen erstatten solche Untersuchungen unabhängig vom Alter und manche leisten sogar für komplette Check-Ups in speziellen Diangnosezentren.

    Andere hingegen leisten nur im Rahmen der gesetzlich eingeführten Programme und das bedeutet, dass viele Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Krebs-Früherkennung) erst ab einem gewissen Lebensalter erstattet werden - also genau so, wie es bei den gesetzlichen Krankenkassen üblich ist.

  • Schutzimpfungen

    Die Gefahr durch Vireninfektionen wird, wenn wir der Pharmaindustrie glauben möchten, oft unterschätzt. Allein durch die Grippe sterben hierzulande jedes Jahr etwa 15.000 Menschen. Impfungen gegen Grippe, Wundstarrkrampf, Hepatitis, Kinderlähmung usw. werden darum praktisch von allen Versicherern übernommen.

    Bei Auslandsreisen jedoch benötigt man oft spezielle Impfungen (z.B. gegen Hepatitis oder Malaria), welche allerdings nicht von jedem Tarif erstattet werden. Einige Impfungen sind für Einreisen in bestimmte Länder sogar vorgeschrieben.

    Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Impfungen schon häufig in die Kritik geraten sind. Machen Sie sich ein eigenes Bild darüber. Im Internet gibt es zahlreiche Verweise dazu. Vielleicht möchten Sie sich einmal die Suchergebnisse von Metacrawler.de über Impfungen anschauen oder diesen wertfreien Bericht lesen auf der Seite von Wahrheiten.org.

  • Heilmittel

    Darunter versteht man physikalische Anwendungen, die zur Behandlung einer Krankheit eingesetzt und überwiegend äußerlich angewendet werden (z.B. Bäder, Massagen, Krankengymnastik, Sprach- oder Stimmübungsbehandlungen, Elektro- und Lichtbehandlungen und vieles mehr).

    Für Heilmittel besteht keine amtliche Gebührenordnung. Daher können Heilberufler die Preise für ihre Leistungen prinzipiell selbst festlegen - beziehungsweise mit Privatpatienten selbst vereinbaren. Üblich ist allerdings ein Preis, der auch einem gesetzlich versicherten Patienten in Rechnung gestellt werden würde. Achten Sie trotzdem darauf, dass der Behandler keinen zu hohen Preis ansetzt.

  • Hilfsmittel

    Hierunter fallen z.B. Brillen oder Kontaktlinsen; Hör- und Sprechgeräte; Arm- und Beinprothesen; Glausaugen oder andere Körperersatzstücke; Geh- und Stützapparate; Krankenfahrstühle; Bruchbänder, Leibbinden, Einlagen, orthopädische Schuhe, Verbände, Gummistrümpfe; lebenserhaltende Geräte - und einige mehr.

    Die Unterschiede bestehen darin, welche Hilfsmittel im tariflichen Leistungskatalog enthalten sind und welche nicht. Außerdem gibt es Unterschiede bei der Höhe der Erstattung und der maximalen Anzahl an Verschreibungen pro Jahr.

  • Krankentransporte

    Ambulante Krankentransporte sind Fahrten zum Arzt (z.B. bei Gehunfähigkeit) mit dem Krankenwagen oder einem Taxi. Die Kosten dafür werden meist unterschätzt.

    Wer z.B. über Wochen mit dem Taxi zur Verbands- oder Gipskontrolle muss, hat oft Kosten in vierstelliger Höhe. Zudem ist die Erstattung solcher Kosten enorm wichtig für chronisch kranke Patienten (z.B. bei Muskelschwund oder notwendiger Nieren-Dialyse), denn solche Menschen benötigen mehrmals pro Woche einen kosten- pflichtigen Fahrservice.

  • Psychotherapie

    Hier erstatten die Privatversicherungen die Sitzungen entweder voll oder zumindest teilweise. Die Unterschiede bestehen darin, wie viele Sitzungen pro Jahr bezahlt werden - und ob auch Diplom-Psychologen, oder nur Ärzte akzeptiert werden.

    Viele Billig-Tarife sehen jedoch keine Leistungen für psychotherapeutische Behandlungen vor, wenn diese nicht stationär in einem Krankenhaus erfolgen oder in einer speziellen psychiatrischen Einrichtung mit Übernachtung.

  • Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

    Die Gebührenordnung legt fest, wieviel eine Behandlung im einzelnen kosten darf.

    Einige PKV-Tarife erstatten ambulante Behandlungen nur bis zum Regel-Höchstsatz der GOÄ (das wäre ungefähr auch das Honorar, welches die gesetzlichen Krankenkassen maximal vergüten). Dies wäre der 2,3-fache Satz der Gebührenordnung.

    Die meisten Privat-Tarife aber leisten bis zum Höchstsatz der GOÄ. Das entspricht dem Satz, der Privatpatienten im Allgemeinen von Fachärzten in Rechnung gestellt wird. Der Höchstsatz beträgt das 3,5-fache der Gebührenordnung.

    Manche PKV-Tarife erstatten sogar auch darüber hinaus gehende Sätze. Dies kann z.B. wichtig sein bei Behandlungen durch teure Spezialisten, bei Aufenthalten in Privatkliniken - oder bei Auslandsreisen in bestimmte Staaten wie in Japan, der Schweiz, Kanada, den USA, in Australien oder Neuseeland - oder auch in manchen Karibikstaaten, die uns „reichen” Ausländern gerne tief in die Tasche greifen.

 
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