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Online Vergleiche zur Fonds-Police / Fondsgebundene Lebensversicherung Fonds-Policen
Crashkurs - was ist eine Fonds-Police?
Fonds-Policen sind eine besondere Form der Lebensversicherung und unterscheiden
sich nur in einem relevanten Punkt von dieser - doch der ist alles entscheidend.
Was den entscheidenden Unterschied ausmacht, ist allein die Form der Kapitalanlage.
Der Unterschied einer Fonds-Police zur klassischen Lebensversicherung:
  • Bei der klassischen Lebensversicherung wird Ihr Geld von Versicherungsunternehmen angelegt. Die Lebensversichererung kauft von den Kundengeldern Häuser, Grundstücke, Rentenpapiere und Aktienpakete. Vom Anlageprinzip her ist dies zwar optimal, aber weil deutsche Lebensversicherungen nach dem »Niedrigstwertprinzip« bilanzieren dürfen, wandert ein Großteil der Kundengelder in die stillen Reserven der Unternehmen. Mittlerweile „hamstern” die deutschen Lebensversicherer mehr als 220 Miliarden Euro an stillen Reserven, so die Schätzung vieler Experten. Man bedenke dabei: Das Geld gehört eigentlich allen Versicherungskunden.
  • Bei einer Fonds-Police hingegen hat die Versicherungsgesellschaft keinen Einfluss auf die Kapitalanlage, denn hier fließen die Spargelder komplett in einen oder in mehrere Investmentfonds. Jeder Anleger kann hier also die Chancen der Fondswelt nutzen - kombiniert mit dem von ihm bestimmten Versicherungsschutz.
Welche Vor- und Nachteile haben Fonds-Policen?
Weil Fonds-Policen eine Kombination aus Lebensversicherungen und Investmentfonds darstellen, lassen Sie uns diese bitte einmal näher vergleichen. Denn jede Sparform hat natürlich ihre ganz eigenen Vorteile und Nachteile.
Die Vor- und Nachteile von Fonds-Policen gegenüber Investmentfonds und
Lebensversicherungen können Sie in den jeweiligen Kapiteln nachlesen.
Geschichte und Historie:
In England und in den USA ist die Fonds-Police seit jeher gang und gebe und die dortigen Sparer bevorzugen diese Anlageform sehr stark. Der Anteil an Fondsgebundenen Policen ist in diesen Ländern viel höher als der von klassischen Kapital-Lebensversicherungen.
In Deutschland gibt es Fonds-Policen erst seit etwa 40 Jahren. Obwohl sie sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, ist der Marktanteil hierzulande im Vergleich noch gering.
Dies ist jedoch nicht auf das fehlende Interesse der deutschen Sparer zurückzuführen, sondern eher an der fehlenden Bereitschaft der Institute, diese bevorzugt anzubieten. Warum auch? Denn schließlich müssen die eingenommenen Gelder immer an die Investmentfonds weitergeleitet werden. Die Versicherungen verdienen an einer Fonds-Police demzufolge sehr viel weniger als bei klassischen Lebensversicherungen.
Was Fonds-Policen und Lebensversicherungen immer gemeinsam haben...
ist, dass nicht alle von Ihnen gezahlten Beiträge auch tatsächlich angespart werden.
Vielmehr wird das Geld auf drei verschiedene Töpfe verteilt...
Die drei Töpfe von Fonds-Policen / Fonds-Lebensversicherungen
  1. der Verwaltungsanteil deckt die Kosten für die Verwaltung und die Courtagen des Vermittlers.
  2. der Risikoanteil dient für die Hinterbliebenen, zur Deckung der Auszahlungen für Todesfälle, falls der Versicherte vorher verstirbt.
  3. der Löwenanteil fließt in den Spartopf - also den Anteil, der tatsächlich angelegt wird.
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Stand der Datei: 21.02.2010| Copyright 1999 - 2012 dewion.de