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![]() Die Dread-Disease-Versicherung entstand auf den britischen Inseln und wird dort auch als Critical-Illness bezeichnet. Der Name dieser Versicherungsform wurde mittlerweile mit der Bezeichnung Dread-Disease eingedeutscht.
Der Begriff „dread disease” bedeutet so viel wie „furchtbare Krankheiten” und dies soll auch das Ziel dieser Versicherung sein: Sie leistet finanzielle Hilfen bei schweren Erkrankungen.
Die deutsche Bezeichnung ist jedoch etwas irreführend, denn bei der Dread-Disease-Versicherung sind oftmals nicht nur schwere Erkrankungen versichert, sondern auch plötzliche Ereignisse wie Blindheit, Taubheit, Sprachverlust, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lähmungen oder für die Folgen schwerer Unfälle.
Welche Krankheiten oder Ereignisse im einzelnen abgesichert sind, hängt allein vom jeweiligen Tarif ab. Die Definition der versicherten Krankheitsbilder variiert also je nach Gesellschaft. So sind in manchen Dread-Disease-Tarifen z.B. nur 5 Krankheitsbilder mitversichert, in anderen wiederum bis zu 46.
Der Katalog der versicherten Krankheiten sind z.B. Arthritis, Creuzfeldt-Jakob, Herz- Erkrankungen, Leber- und Lungenerkrankungen, Multiple Sklerose, Nierenversagen, Parkinson, schwere Formen von Krebs und viele mehr.
Als Ersatz für eine private Berufsunfähigkeitsrente ist die Dread-Disease-Versicherung absolut ungeeignet.
Dort sind nämlich nur schwerste Krankheiten wie z.B. Krebs oder Herzinfarkt abgesichert. Die aber spielen statistisch gesehen nur eine untergeordnete Rolle. Bei Erkrankungen z.B. von Rücken und Gelenken, Venen und Arterien dagegen besteht kein Versicherungsschutz. Zudem leistet die Dread- Disease-Versicherung in aller Regel nur bei akuten Ereignissen. Schleichende Krankheiten dagegen sind meist nicht versichert, hätten aber dieselben wirtschaftlichen Auswirkungen: nämlich den Verlust der Arbeitskraft und somit einen totalen Einkommensausfall.
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